Rechtschutzversicherung Vergleich

Ob Privat, im Beruf, Verkehr oder in der Nachbarschaft: Wo immer Menschen aufeinander treffen, kann es schnell zu Meinungsverschiedenheiten oder gar zum heftigen Streit kommen. Ehe man sich versieht, steht man sich vor Gericht gegenüber. Und das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch schnell teuer werden! Denn neben dem Honorar für den eigenen Anwalt können diverse weitere Kosten anfallen.

Wer hingegen über eine leistungsstarke Rechtsschutzversicherung verfügt, ist gut beraten – nicht nur in juristischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Denn die Rechtsschutzversicherung übernimmt für Sie die Kosten eines Rechtsstreits, sodass Sie sich neben der ärgerlichen juristischen Auseinandersetzung nicht auch noch über finanzielle Aspekte sorgen müssen.

Allgemeine Leistungen der Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung bietet folgende Leistungen an:

Kostenübernahme für:

Je nach Versicherer:

  • Anwalt
  • Gerichtsverfahren
  • Zeugen
  • Gutachter und Sachverständige
  • Kostenlose Erstberatung
  • Kostenlose Anwaltshotline
  • Freie Rechtsanwaltswahl
  • Mediation (außergerichtliche Schlichtung)
 

Varianten der Rechtsschutzversicherung

Wer schon einmal einen Anwalt gebraucht hat, weiß um die hohen Ausgaben für den Juristen. Ein einziges Beratungsgespräch kostet zum Beispiel bis zu 250 Euro. Je nach Streitwert, Umfang der Rechtsanwaltsleistungen sowie etwaigen Gerichtskosten summieren sich die Kosten eines Rechtsstreits schnell auf mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro.

 
Diese Kosten deckt der Rechtsschutz ab.

Für sein Recht mit rechtlichen Mitteln zu kämpfen, ist daher in der Regel teuer. Eine gute Rechtsschutzversicherung bewahrt Versicherte jedoch vor den hohen Gerichts- und Anwaltskosten. Zumeist zahlt sich der Jahresbeitrag für die Versicherung schon beim ersten Gespräch mit dem Anwalt aus.

Den Rechtsschutz vereinbaren Versicherte individuell nach dem Baukastenprinzip für verschiedene Lebensbereiche:

  • Privatrechtsschutz: Schützt private Bereiche des Lebens, etwa beim Streit mit staatlichen Einrichtungen oder Behörden 
  • Berufs- beziehungsweise Arbeitsrechtsschutz: Ist beispielsweise wichtig bei unberechtigter Kündigung oder ausstehenden Gehaltszahlungen 
  • Verkehrsrechtsschutz: Ist hilfreich für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, etwa bei Verkehrsunfällen und Streit mit der Kfz-Werkstatt 
  • Rechtsschutz für Mieter: Schützt bei Streitigkeiten um die gemietete Wohneinheit, zum Beispiel bei Kündigung durch den Vermieter wegen Eigenbedarf 
  • Rechtsschutz für Vermieter: Hilft bei Konflikten mit Mietern, beispielsweise bei Mietrückständen und Mieterhöhungen 
  • Straf-Rechtsschutz: Stockt die Leistungen des normalen Straf-Rechtsschutz auf, leistet in der Regel auch beim Vorwurf einer fahrlässig begangenen oder vorsätzlichen Straftat

Der Arbeitsrechtsschutz lässt sich nur in Kombination mit dem Privatrechtsschutz vereinbaren. Für andere Bereiche gilt diese Einschränkung nicht. Einen gesonderten Rechtsschutz stellt die sogenannte Firmenrechtsschutzversicherung für Unternehmer und Existenzgründer dar.

In jedem vereinbarten Lebensbereich leistet die Rechtsschutzversicherung für entsprechende Fälle. Haben Versicherte beispielsweise Probleme mit der Kfz-Steuer, ist dafür der Verkehrsrechtsschutz zuständig. Bei der Einkommenssteuer ist dagegen der Privatrechtsschutz notwendig, erläutert die Stiftung Warentest. Folgende Fälle je nach Tarif ebenfalls über den privaten Rechtsschutz abgedeckt:

  • Schadensersatz wie Schmerzensgeld einklagen
  • Wegen nicht anerkannter Werbungskosten gegen Finanzamt vorgehen
  • Nicht geleistete, jedoch vorab versprochene Leistungen einer Pauschalreise einfordern

Rechtsschutzversicherung Preisvergleich

Der Rechtsschutzversicherung Vergleich ist grundsätzlich kostenlos. Im Vergleich zu anderen Versicherungen kostet der Rechtschutz eher wenig. Tarife gibt es bereits ab 4,00 EUR mtl. für den Verkehrsrechtsschutz.